Kunstwerk

Station XII

Jesus stirbt am Kreuz

Rafael Ramirez

Rafael Ramírez Máro

Gedanken

Motivation der Teilnahme an der Gestaltung des Kreuzweges. Mein Leben lang habe ich mich mit dem "Kreuzweg" beschäftigt und viele unzählige Studien dazu gemacht. Es war für mich von daher selbstverständlich an der Gestaltung des Kreuzweges in Nispert teilzunehmen.

Gedanken zum Tod am Kreuz

Nach langem Studium des heiligen Grabtuches aus Turin und dem heiligen Schweisstuch aus Oviedo hatte ich mir eine ziemlich klare Vorstellung der historischen Fakten des Kreuzweges und vor allem dem Tod am Kreuz und der Auferstehung gemacht. Es lag von daher auf der Hand mich möglichst nahe an die forensischen Fakten zu halten.

Nach langem Überlegen bin ich jedoch davon abgewichen, nicht nur, da diese zu einer zu grausamen Darstellung der Kreuzigung geführt hätte, die mir unmöglich erschien zu malen, sondern es bewegten mich vor allem die spirituelle Überzeugung den Tod so darzustellen, wie ihn wohl die Mutter Gottes María und der Jünger Johannes erlebt haben mochten. Ich entschied mich von daher der Tradition des "Thronum Gratiae" zu folgen, in der Überzeugung, dass sowohl seine Mutter als auch sein Jünger Johannes die immense Göttlichkeit Christi so übermächtig gespürt haben mochten, sodass durch diese Wahrnehmung, wahrscheinlich selbst die grösste körperliche Grausamkeit weit in den Hintergrund trat.

Ich bin überzeugt, dass die übernatürliche göttliche Präsenz Christi, am Besten durch das Gold, genau wie bei den Ikonen, die ja direkt vom Turiner Grabtuch inspiriert wurden, die transzendierende Göttlichkeit am Besten darzustellen sei. Die Engel sollten zur Belebung der göttlichen Atmosphäre seines Todes beitragen. Wer genau schaut wird auch schemenhaft das Turiner Grabtuch im Gold wiederfinden können. Es sollte dadurch die bevorstehende Auferstehung symbolisiert werden, die in dieser spirituellen Atmosphäre seines körperlichen Todes sicherlich spürbar war. Der Baum des Paradieses sollte auf Christus als dem zweiten Adam hinweisen.

Im Fokus

Zur Person

Figurative und abstrakte Malerei, Portraitmalerei und Bilderzyklen aus dem Bereich Zeitgeschichte, Geschichte, Kultur, Philosophie, Psychologie, Religion und Spiritualität.

Bilderzyklen:

Literatur: Don Quijote / Woyzek / Julius Cesar (Shakespeare/ Piloty) / Mythologie / Karneval. Musik: Mozart / Bach / Ballet / Flamenco / Tango / Ausdruckstanz. Geschichte und Zeitgeschichte: Holocaust / Spanischer Bürgerkrieg / Immigration / Gewalt der Geschlechter und Gewalt gegen Kinder.

Kunst:

Leonardo / Piloty.

Philosophie und Psychologie:

Martin Buber / Psychoanalyse.

Religion und Spiritualität:

Papst Johannes Paul II / Thérèse de Lisieux / Yogi

Laufbahn

Seit seinem 12. Lebensjahr arbeitet er als offizieller Mitarbeiter im Atelier seines Vaters, dem Maler Antonio Maro.Mit ihm realisiert er viele Arbeiten für Biennalen (Venedig / Sao Paolo etc.) und für die wichtigen Kunstmessen, ebenso öffentliche Arbeiten für Stadthallen (Hilden (2×6) /Meinertzhagen (6×18)), Kapellen (Salzburg A./Buchet D.) Studium bei Hannelore Köhler an der Akademie Düsseldorf, an der “Escuela Superior de Pintura St.Luc“ in Lüttich, bei Prof. Schaffmeister und Prof. Koller in Köln, an der RWTH Aachen: Studium der Kunstgeschichte, Philosohie und Germanistik, um seine Kenntnisse für die grossen literarischen Bilderzyklen zu vertiefen.

Er studiert in den grossen Museen der Welt die alten Meister Rubens, Van Dyck, Velázquez etc.. Er ist Mitglied der ”Fundación Arte y Autores Contemporáneos” in Madrid. Zahlreiche Ausstellungen und Portraitaufträge in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Österreich, Italien, Frankreich, Schweiz, den USA, und Peru begleiten seine Künstlerlaufbahn, sowie Teilnahmen an vielen wichtigen Kunstmessen und Kollektivausstellungen.

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